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Unsere Empfehlung

Eine Krebserkrankung ist immer eine ernste Sache, so auch der Prostatakrebs. Charakteristisch für diese Krebsart ist jedoch, dass er in der Regel langsam wächst. Eine Heilung ist aussichtsreich, wenn er im Frühstadium entdeckt wird. Ist der Krebs bei seiner Entdeckung bereits fortgeschritten, und erscheint eine Heilung nicht mehr möglich, gibt es doch erprobte Behandlungsformen, die unter Berücksichtung von individueller Lebensqualität ein Überleben von 10 Jahren und mehr ermöglichen.

Unsere Empfehlung
Ihre Krankheit sollte für sie durchschaubar sein. Werden sie Experte ihrer selbst und informieren sie sich ausführlich über Krankheit und mögliche Therapien bevor sie sich für einen Therapieansatz entscheiden.

Wissen um Chancen und Risiken sowie Nebenwirkungen von Therapien ist unerlässlich, um eine selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können, die ihre Lebensqualität in den folgenden Jahren in besonderem Maße beeinflussen wird. Für eine effektive Behandlung ist es wichtig, den für sie und ihre Situation passenden Arzt bzw. eine entsprechende Klinik zu finden. Zudem ist es erforderlich, informiert zu sein, um bestmöglich aktiv bei der Behandlung mitwirken zu können.

Die schnelle Operation verhilft nur wenigen Fällen zur Heilung und ist schon lange nicht mehr die einzige Behandlungsform. Eine aggressive Therapie ist daher nicht immer notwendig. Vielmehr gilt es herauszufinden, welcher Therapieansatz für ihre ganz individuelle Krankheits-Situation der geeignete ist. So kann ein kontrolliertes Abwarten und Beobachten beispielsweise durchaus sinnvoll sein, wenn ein kleiner nicht aggressiver Tumor in der Prostata gefunden wurde. Daher sollte ihnen die Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten bekannt sein, um die für sie passende auswählen zu können. Denn eine Übertherapie kostet Lebensqualität!

Prostataerkrankungen sind nur bedingt miteinander vergleichbar. Ihr Körper, ihr Geist und ihre Seele bestimmen den individuellen Krankheitsverlauf mit.

Zur Beurteilung des Prostatakrebs werden folgende Werte herangezogen, die Grundlage jedes Therapieansatzes sind

  1. PSA-Wert vor der Biopsie (vor der OP)
  2. Klassifikation Ihres Krebses (Differenzierungsgrad/Grading)
  3. Gleason-Score (dient der histologischen (=feingeweblichen) Beurteilung des Prostatakrebses)

Die ganzheitliche Therapie
Die Diagnose Krebs lässt sich in der Regel nicht auf eine isolierte örtliche Krankheit reduzieren. Sie betrifft den ganzen Menschen. Der entdeckte Prostatakrebs ist fast immer schon über Jahre im Körper und oft systemisch. Eine gute, individuelle Therapie muss daher humanistisch angelegt sein und den ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele einbeziehen. Der Mediziner allein kann uns nicht gesund machen. Wir selbst sind gefordert, unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren um selbst zur Genesung beizutragen.